Bevor der Kalibergbau Anfang des 20. Jahrhunderts begann, wurde die gesamte Region von der Landwirtschaft geprägt. Die Stoffherstellung spielte eine sehr große Rolle, schon von klein auf half man beim Weben und anderem, es gab viele Schäfer. Eine weiteres „Schlüsselgewerbe“ war das Zigarrenrollen, so gab es auch in Bischofferode, ebenso wie in Worbis und vielen anderen Orten eine Zigarrenfabrik. Seit jedoch das Kaliwerk errichtet worden war, bildete dieses den wirtschaftlichen Kernpunkt Bischofferodes, dies ist auch an den Einwohnerzahlen zu sehen, es zogen viele Menschen, die in dem Werk arbeiteten hinzu; nach der Schließung wiederum kam es zu starken Abwanderungen. Heute spielt das Handwerk wieder eine stärkere Rolle, auch wenn weit weniger Menschen in dem neuen „Gewerbe- und Industriegebiet“ arbeiten, als seinerzeit im Kaliwerk beschäftigt waren.
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